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Plastiktasche ade – wir benutzen Baumwolltaschen

Meldung vom 13.08.2019 Das Ferienprogramm im Heimatmuseum Pommelsbrunn war auch in diesem Jahr wieder ein voller Erfolg.

Teilnehmer Ferienprogramm Heimatmuseum

Mit großem Eifer bemalten Kinder im Heimatmuseum Pommelsbrunn ihre persönlichen Stofftaschen. Plastik hat viele Vorteile, es wird sicher nicht völlig aus unserem Leben verschwinden, aber wir müssen wirklich sparsam und sorgfältig damit umgehen.

Der Nachmittag des diesjährigen Ferienprogramms startete mit der Beschäftigung des anschaulich und kindgerecht gestalteten Buches „PIWI und die Plastiksuppe“ vom Umweltbundesamt.

Zur Geschichte: PIWI ist ein Poolreinigungsroboter. Er hält seinen Pool immer blitzblank sauber und ist mit sich und der Welt zufrieden. Doch eines Tages bringt seine Freundin, die Katze Wilma, die Idylle durcheinander. Sie erklärt ihm dass es draußen in der Welt aussieht „wie bei Hempels unter dem Sofa“. Im ersten Moment fragt er sich: „Was geht mich das Sofa anderer Leute an?“ Doch seine Neugierde siegt. Die Sonne scheint, das Aufladen seiner Solarzellen ist gesichert. Beide ziehen los - den Bach entlang bis zum Meer. Sie erleben Abenteuer, finden neue Freunde und auch sehr viel Müll und sie retten Tiere. Piwi wird entführt und er wäre fast ertrunken, weil er sich in einem schwimmenden Fasersack im Hafen verheddert hatte.

Eine Besichtigung des Museums gehörte natürlich auch zum Nachmittagsprogramm. Passend zum 150 jährigen Jubiläum der Pommelsbrunner Feuerwehr zeigt die aktuelle Sonderausstellung Objekte und Info - Tafeln zur Geschichte des Feuerlöschwesens. Im Mittelalter waren Eimer nicht aus Plastik oder Metall, sondern aus Leder. In den Städten hatte jeder Hausherr die Pflicht einen mit Wasser gefüllten Eimer bereitzuhalten, falls irgendwo in der Stadt ein Brand ausbrechen sollte. Feuerwache hielt der Türmer. Erspähte er ein Feuer, läutete er die Glocke, schwenkte nachts eine Laterne und tags eine Fahne in Richtung des ausgebrochenen Feuers. Ein Hitzeschutzanzug aus den 40er Jahren ist auch zu sehen. „Heutzutage schaut ein Anzug für diesen Zweck völlig anders aus“, erklärt ein Junge der bei der Jugendfeuerwehr mitmacht.

Im oberen Stockwerk des Museums bestaunten die Kinder Versteinerungen der Tiere die vor vielen Millionen Jahren in unserer Gegend gelebt haben und die wunderschönen in der Natur gewachsenen Mineralien und Kristalle. Faszinierend waren die fluoriszierenden Steine in der Dunkelkammer.

Falls Schulklassen Interesse haben das Heimatmuseum zu besuchen, können sie einen Termin unter der Telefonnummer 09154 -1207 vereinbaren.

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