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Betreten von Wiesen und Feldern - Hundekot im Futter sorgt für Probleme

Meldung vom 17.04.2019 Die Hinterlassenschaften von Hunden sorgen immer wieder für große Probleme. Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten fordert mehr Beachtung der gesetzlichen Regelungen.

Behördenleiter Werner Wolf beim Aufstellen von Informationstafeln auf den Wiesenflächen seines Bruders

Viele Menschen erfreuen sich gerade im Frühling an den Schönheiten der Natur. Gesetzliche Regelungen zu deren Schutz sind im Bayerischen Naturschutzgesetz festgelegt. Demnach dürfen z.B. landwirtschaftlich und gärtnerisch genutzte Flächen während der Nutzzeit nur auf vorhandenen Wegen betreten werden.

Als Nutzzeit gilt die Zeit zwischen Saat oder Bestellung und Ernte, bei Grünland die Zeit des Aufwuchses.

Leider wird immer wieder festgestellt, dass Hundehalter dieser Regelung nicht genügend Beachtung schenken. Die Hinterlassenschaften der Hunde sorgen oft für große Probleme, denn Hunde können mit dem Parasiten „Neospora caninum“ befallen sein. Wird infizierter Hundekot von Milchkühen über Futter von Feldern und Wiesen aufgenommen, kann dies zu Unfruchtbarkeit sowie Fehl- und Totgeburten führen.

Solches kann verhindert werden, wenn Hunde während der Nutz- bzw. Vegetationszeit nicht auf landwirtschaftlich genutzten Wiesen und Felder ausgeführt werden.

Zum Wohl der Tiere und zur Gewinnung von hochwertigem und sauberem Futter, bittet der Leitende Landwirtschaftsdirektor Werner Wolf vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten alle Hundehalter um Beachtung der Regelungen des Naturschutzgesetzes.