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Arbeiten zur Errichtung einer Grundwassermessstelle in Hohenstadt durch das Wasserwirtschaftsamt Nürnberg

Meldung vom 14.08.2018 Information des Wasserwirtschaftsamtes Nürnberg

Grundwassermessstelle Hohenstadt.jpg

Um wichtige Erkenntnisse zur Klimaveränderung zu erhalten ist es notwendig, eine Grundwassermessstelle einzurichten. Hierfür sind für rund 3 Wochen Bohrarbeiten – teilweise im Schichtbetrieb – in Hohenstadt geplant.

Die Grundwassermessstelle Hohenstadt erschließt im Endausbau den Oberen Burgsandstein ab einer Tiefe von rund 150 Meter und liefert damit wichtige Daten über den in der Region vielfach für die Trinkwasserversorgung genutzten Tiefengrundwasserleiter Burgsandstein.

Um dieses Bohrziel zu erreichen, müssen zunächst die Tone und Tonsteine des Lias und der Feuerletten durchbohrt werden. Dabei handelt es sich um Gesteine, die zum großen Teil aus quellfähigen Tonmineralien bestehen. Im Kontakt mit dem im Bohrloch zirkulierenden Wasser quellen die Tonmineralien auf und das Bohrloch würde über Nacht wieder „zuwachsen“. Um dies zu verhindern muss für einige Tage (bis zum Erreichen des Oberen Burgsandsteins und dem Einbau eines Stahlsperrrohres in das Bohrloch) im Schichtbetrieb rund um die Uhr gearbeitet werden. Das Wasserwirtschaftsamt bittet die Anwohner die Lärmbelästigung für diese Tage zu tolerieren.

Für Rückfragen stehen Ihnen die Mitarbeiter des Wasserwirtschaftsamtes unter der Rufnummer  0911/236090 zur Verfügung.

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